Oliver Goldt (Jena)

25 Fragen an

Bürgerlicher Name: Terence Hill

Geburtsjahr: alter Sack vom 72er Planet

seit wann DJ? Mit elektronischer Tanzmusik seit ca.1999, vorher Funk, Soul, Jazz, Rare Groove oder auch Indie/Punk/Hardcore, sowie Ambient/Electronika

Heimatclub: Kassablanca Jena

Style: von unten nach oben mit immer offen stehender Kellertür, minimal bis maximal funky in die Knie- ohne starre Grenzen,

Brotberuf: Student, Behindertenarbeit, freier Schreiberfuzzi für ua. FAT/MK, Kassa, Intro-Worker und was sonst noch so kommt –angeln jagen pflügen sammeln

Bevorzugter Record store: Fatplastics, überall wo es nach Vinyl schnuppert

Umfang der Plattensammlung: so viel, das mich Psychologen in die Geschlossene einweisen würden

aktuell das spannendste Label: hm…viele karat, circus company, cmyk, apnea, philpot-phil E, orac, telegraph, vakant, perlon, minus, loungin, mosferry, milnormodern, cadenza, pal sl, morr music, foundsound, microcosm und natürlich FAT/MK he he…

interessantestes Magazin/Zeitung: Mosaik, Atze, Frösi, Trommel, Neues Leben, Melodie & Rhythmus

erste gekaufte Platte: ich glaube die erste wirklich ernst zu nehmende war entweder eine von Tears for Fears, Depeche Mode „Some Great Reward“ oder New Order „Lowlife“ für schweine Ostkohle so ca. 1987 und dann natürlich im Nov.89 das gesamte Begrüßungsgeld in Berlin/Kreuzberg für Pixies, New Model Army, The Smiths, Dinosaur Jr, Sonic Youth, Killing Joke - Scheiben

Respekt an: alle die ihren eigenen Musikgeschmack gefühlvoll an andere weitergeben können, damit diese in Freude aufgehen

bester eigener Gig: gibt’s net, alle sind beste

wichtig an einer Party: Leute die sich auf was einlassen wollen, gute Anlage, ordentliche Getränkeversorgung, heile 1210er und Mixer-los geht’s

Was ist Musik? Das Licht meines Lebens und Droge!

wichtigstes Tool für einen guten DJ: sein schwarzes Gold

beste Produktionssoftware: Ableton Live, gute alte MPC

Lieblingsdroge: Musik aus allen möglichen Sparten, Kochen- mein Joga

Ich hasse: Ignoranz, Unhöflichkeit, schlechtes Essen, unsoziales, und vor allem das, wie Menschen oft mit Anderen und der Natur in der heutigen Gesellschaft umgehen

dümmste Frage während eines Sets: ohne Scheiß, eine Madame kam zu mir mit der Absicht mich zu heiraten, und das mir mit meiner Plauze, sehr forsch aber zu spät; ansonsten das übliche Gedöns von irgendwelchen Feiernasen die Musik niemals an Ihr Herz lassen wollen!

Positives am DJ-Dasein: Man hat selber in der Hand was man hören will und kann dabei Lächeln in die Gesichter zaubern!

Wo würdest du am liebsten auflegen? Na Logo, da wo es die meiste Kohle gibt! Überall wo Leute mit Herz und Verstand tanzen wollen!

was fehlt in Jena? Ein Laden wie damals die Klimabar/Kleine Quelle also Kultur/Musik/Kunst/Tanz/Live im Schulterschluss mit guter Bar und simpler klassischer und nicht so pseudo-hippen Einrichtung, quasi ein kulturelles großes Wohnzimmer für max 200 Gäste; Losung: Zapfen ist besser als Aufschäumen!

Track den ich niemals spielen würde: da gibt’s viele ua. Rocker und Geht’s noch, Boogie Pimps, miese 80erCover, Abba und Boney M. usw.

wie lang wirst du noch DJ sein? So lange ich die Lust am Auflegen 





                                                                                                   



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